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CARE MATTERS
Albertina Wien, Sammlung VERBUND
https://www.albertina.at/ausstellungen/care-matters/
Eröffnung: 11.3.2026, Ausstellung 12.3.-28.6.2026
Künstlerinnen:
Renate Bertlmann, Elizabeth Catlett, Hannah Cooke, Sandra Eleta, VALIE EXPORT, Sophie Gogl, Marlene Haring, Lena Henke, Natalia Iguiñiz Boggio, Birgit Jürgenssen, Kirsten Justesen, Anna Kutera, Mierle Laderman Ukeles, Christine Lederer, Karin Mack, Małgorzata Markiewicz, Kelly O’Brien, Frida Orupabo, Letícia Parente, Margot Pilz, Maria Pinińska-Bereś, Margaret Raspé, Laura Ribero, Martha Rosler , Hansel Sato, Anna Schölß, Mary Sibande, Lorna Simpson, Annegret Soltau, Rosemarie Trockel, Nicole Wermers, Akihito Yoshida
Fürsorge und Pflege sichern die Grundlage menschlichen Zusammenlebens. Künstlerinnen ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts machten Sorgearbeit – oft unsichtbar und unter prekären Arbeitsverhältnissen verrichtet – sichtbar. Die Schau veranschaulicht den künstlerischen Wandel von der Feministischen Avantgarde der 1970er-Jahre zu zeitgenössischen Positionen. Die Ausstellung der SAMMLUNG VERBUND, kuratiert von Gründungsdirektorin Gabriele Schor, will zur Wertschätzung der mehrheitlich von Frauen verrichteten Care-Arbeit beitragen.
Katalog CARE MATTERS Deutscher Kunstverlag


Sinn und Gesellschaft
Das Museum als Atelier
Wie kann ein Museum für eine Gesellschaft nützlich sein?
Wie kann es Begegnungen und Austausch stiften, Gemeinschaft formen, Geborgenheit bieten, Freude bringen und vielleicht sogar Trost spenden?
Vielleicht indem es nicht nur ein Ort des Wissens, der Vergangenheit und des Abgeschlossenen ist, sondern auch ein Raum der Möglichkeiten, der Entwicklung und des Schaffens.
Die Künstlerinnen Ergül Cengiz, Gretta Louw, Anna Schölß und Esther Zahel nutzen das Museum Starnberger See als Atelier. Alle Besuchenden sind eingeladen mitzuwirken, an einem sich immerfort verwandelnden Raum zum Spielen, Gestalten, Denken, Finden, Erfinden oder einfach nur Sein und Wohlfühlen. Mit allen Sinnen und in Gesellschaft werden Besuchende zu Beteiligten. Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Familien: alle, die kommen, dürfen sehen, riechen, spüren und auch weiterführen, neu beginnen oder ausweiten. Das Wesen dieser Ausstellung ist ihr Wandel. Ein Prozess, den die Künstlerinnen anstoßen und zur freien Entwicklung an die Besuchenden übergeben.
Habt Spaß damit. Probiert Euch aus und probiert den Raum an. Schlendert hindurch, denkt nach und malt, lacht und druckt, träumt und bastelt, trefft Euch mit Freunden oder ruht Euch aus.
https://www.museum-starnberger-see.de/ausstellungen/aktuell/sinn-und-gesellschaft